Betonpflaster ist robust, ästhetisch und praktisch – aber nur unter der Voraussetzung, dass Sie regelmäßige Pflege leisten.
Schlecht gepflegtes Pflaster verliert schnell an Farbe, beginnt zu vermoosen, Flecken bilden sich und es kann sogar beschädigt werden. Glücklicherweise genügt ein paar einfache Schritte, die Sie selbst bewältigen können. In diesem Artikel finden Sie praktische Ratschläge, Tipps und Verfahren, wie Sie Betonpflaster über viele Jahre in perfektem Zustand halten.

Warum Pflaster schmutzig wird und was es gefährdet
Beton ist ein Material mit einer offenen porösen Struktur, sodass es leicht Wasser, Öle, Staub und organische Verunreinigungen absorbiert.
Darüber hinaus beeinflussen das Pflaster:
🌧️ Wetter – Regen, Schnee, Frost, UV-Strahlung
🌿 Biologische Faktoren – Moos, Unkraut, Flechten, Algen
🚗 Mechanische Belastung – Autos, Stürze schwerer Gegenstände
🧪 Chemische Einflüsse – Streusalz, Öle, saure Regen
⚠️ Problem: Die Kombination von Feuchtigkeit, Salz und mechanischer Beanspruchung kann die Lebensdauer des Pflasters halbieren.

Grundlegende und regelmäßige Pflege
Sauberer Pflaster ist nicht nur schöner, sondern auch sicherer. Regelmäßige Pflege verlängert seine Lebensdauer erheblich.
💡 Praxis-Tipp: Fegen Sie einmal im Monat das Pflaster mit einem harten Besen, bei fallendem Laub ruhig häufiger.
👉 Empfehlung:
Entfernen Sie Unkraut sofort, sobald es erscheint – idealerweise mit einem Fugenkratzer.
Nach der Entfernung von Unkraut immer Kieselsand in die Fugen nachfüllen.
Bei größeren Sandverlusten verringern Sie die Stabilität des Pflasters und ermöglichen das Eindringen von Wasser in die Bettungsschicht.
Reinigung – allgemeine Pflege vs. starke Verschmutzung
Nicht alle Verschmutzungen erfordern die gleiche Herangehensweise:
Allgemeine Pflege
👉 Mischen Sie eine Seifenlösung mit warmem Wasser, tragen Sie diese auf, schrubben Sie mit einer Bürste und spülen Sie mit sauberem Wasser.
⚠️ Vorsicht: Vermeiden Sie aggressive Chemikalien – sie können Farbe und Oberfläche des Pflasters beschädigen.
Hochdruckreinigung (Wap)
Verwenden Sie einen Druck von max. 100-120 bar.
Halten Sie die Düse mindestens 30 cm über der Oberfläche.
Nach dem Reinigen immer Sand in die Fugen nachfüllen, da Druckwasser ihn ausspülen kann.
📌 Bastler-Fehler: Zu hoher Druck + senkrechte Reinigung = Störung der Bettungsschicht und Absacken des Pflasters.

Wie man hartnäckige Flecken entfernt
💡 Praxis-Tipp: Handeln Sie schnell – je länger der Fleck bleibt, desto schwieriger lässt er sich entfernen.
Öl und Fett → mit Sand bestreuen, dann einen Entfetter verwenden.
Wein, Kaffee, Obst → Spülen mit kaltem Wasser + Lösung aus Wasser und Glycerin.
Rost → spezielle Reiniger für Beton.
Kalkblüte → sanftes Bürsten + Wasser-Spülen.
Moos, Algen und Unkraut
⚠️ Problem: Feuchte Stellen ohne richtige Drainage = ideale Bedingungen für Moos und Algen.
👉 Empfehlung:
Halten Sie den Neigungsgrad des Pflasters mindestens bei 2 % für die Wasserableitung.
Verwenden Sie Imprägnierung zur Reduzierung der Saugfähigkeit der Oberfläche.
Mechanisch Moos entfernen und dann spezielle Mittel gegen Wachstum anwenden.
Schutzanstriche und Imprägnierungen
Imprägnierung ist wie ein unsichtbarer Schutzschild:
Schützt vor dem Eindringen von Wasser und Schmutz.
Erhält die Farbe.
Erleichtert die Reinigung.
👉 Empfehlung:
Auf Einfahrten einmal jährlich auftragen.
Auf weniger belasteten Flächen reicht alle 2–3 Jahre.

Pflege je nach Jahreszeit
🌸 Frühling → Reststreumaterial entfernen, Sand in Fugen nachfüllen.
☀️ Sommer → Flecken sofort behandeln, gegebenenfalls imprägnieren.
🍂 Herbst → Laub und organische Verunreinigungen entfernen.
❄️ Winter → Streusalz vermeiden, besser Kies oder Sand verwenden.



