Die Verlegung von Betonpflaster scheint auf den ersten Blick einfach - den Untergrund vorbereiten, Platten verlegen, Fugen ausfüllen und fertig. Doch in der Praxis entscheiden die Details.
Schon ein kleiner Fehler und nach ein paar Monaten zeigen sich Unebenheiten, Risse, stehendes Wasser oder durchwachsendes Unkraut. Die gute Nachricht ist, dass sich die meisten Probleme leicht verhindern lassen. Aus unseren Erfahrungen wissen wir, dass sich bei Renovierungen und Reparaturen dieselben Fehler wiederholen. Deshalb haben wir eine Übersicht über die sechs häufigsten Irrtümer und einfache Ratschläge vorbereitet, wie man sie vermeiden kann.
1. Unzureichende Untergrundvorbereitung
⚠️ Problem: Wenn unter dem Pflaster weicher Boden verbleibt, kommt es im Laufe der Zeit zu Senkungen und es entstehen Unebenheiten.
Wie es richtig gemacht wird:
Den Boden in Abhängigkeit von der Belastung der Fläche bis zur erforderlichen Tiefe entfernen
Fußwege min. 200–250 mm
Fahrflächen 350–400 mm
👉 Erstellen Sie bereits in dieser Phase ein Gefälle von 2–3 % für die Wasserableitung
Der Untergrund muss fest, eben und gut entwässert sein

2. Schwaches oder ungleichmäßiges Verdichten
⚠️ Problem: Schlecht verdichtete Schichten „setzen“ sich im Laufe der Zeit. Das Ergebnis sind Unebenheiten, Bewegung der Platten und gelöste Fugen.
Wie es richtig gemacht wird:
Verdichten Sie schrittweise in Schichten von max. 100–150 mm.
Verwenden Sie eine Rüttelplatte mit ausreichendem Gewicht.
Verdichten Sie kreuzweise – längs und quer – und immer im Trockenen.
3. Fehlende oder falsch eingesetzte Bordsteine
⚠️ Problem: Ohne hochwertige Bordsteine verschieben sich die Ränder des Pflasters im Laufe der Zeit und die Fläche verliert an Stabilität.
Wie es richtig gemacht wird:
Montieren Sie die Bordsteine vor der Pflasterverlegung.
Setzen Sie sie in ein Betonbett von mindestens 100 mm Dicke.
Achten Sie auf die genaue Höhe, Richtung und feste Verankerung.

4. Vergessenes Gefälle für die Entwässerung
⚠️ Problem: Ohne den richtigen Neigungswinkel bleibt Wasser stehen, dringt in den Untergrund ein und kann im Winter das Pflaster beschädigen.
Wie es richtig gemacht wird:
Gefälle min. 2 % (d.h. 2 cm/m); bei größeren Flächen ergänzen Sie mit Drainage.
Ohne Gefälle steht das Wasser, gefriert im Winter und zerstört die Oberfläche und den Untergrund.
Legen Sie das Gefälle bereits auf der Fläche an und halten Sie es in allen Schichten; verlassen Sie sich nicht auf „Feinabstimmung“ bei der Verlegung.
5. Schlecht durchgeführte Fugenverdichtung
⚠️ Problem: Zu breite oder schlecht gefüllte Fugen führen zur Bewegung der Platten und zu Unkrautwuchs.
Wie es richtig gemacht wird:
Die ideale Fugendicke beträgt 1–3 mm.
Verwenden Sie Quarzsand mit einer Körnung von 0–2 mm.
Verdichten Sie die gesamte Fläche nach dem Ausfüllen der Fugen immer mit einer Rüttelplatte mit Gummiaufsatz.

6. Verwendung ungeeigneter Materialien
⚠️ Problem: Falsch gewählte Untergrund- oder Fugenmaterialien können instabil sein, Wasser absorbieren oder ausgespült werden.
Wie es richtig gemacht wird:
Wählen Sie nur zertifizierte Materialien mit nachweisbarer Herkunft.
Folgen Sie den Empfehlungen des Plattenherstellers und den technischen Datenblättern.
Hochwertiges Material verlängert die Lebensdauer der gesamten Fläche erheblich.
📌 Zusammenfassung und Empfehlung von FEROBET
Die Verlegung von Betonpflaster ist nicht kompliziert, wenn Sie das richtige Verfahren einhalten. Jedes Detail – von der Vorbereitung des Untergrunds bis zur Fugenverdichtung – beeinflusst die Lebensdauer und das Aussehen des Pflasters.
💡 Tipp von FEROBET: Wenn Sie unsicher sind, ob Sie alle Phasen selbst bewältigen können, ist es besser, einen Fachmann zu kontaktieren. Sie sparen Zeit, Geld und Nerven.
👉 Empfehlung: Bei der Auswahl des Pflasters denken Sie an den Verwendungszweck, die Materialqualität und die richtige technische Umsetzung jeder Schicht.



